Dennlerstrasse: Umfassende Informationen und Fakten

Warum wird der Bestand weiterentwickelt?

Die Siedlung wird entsprechend der heutigen Bau- und Zonenordnung (BZO) erweitert und als Arealüberbauung. Dies erlaubt ein zusätzliches Geschoss und 20% mehr Ausnutzung wie es die BZO vorsieht.

Unterschiedlich grosse Wohnungen bieten ein weit vielfältigeres Angebot als bisher an.

In Zürich wächst die Bevölkerung dauernd – deshalb ist Verdichtung ein Gebot der Stadt: Bis 2040 werden ein Drittel mehr Wohnungen benötigt. Das bestehende Angebot mit 50% Familienwohnungen (Anteile 3.0 bis 5.0 Zi Wohnungen des Bestandes sind 78%) deckt sich nicht mit der steigenden Nachfrage nach Wohnungen für Single- und Zwei-Personen-Haushalte. Das Projekt realisiert deshalb einen Mix von grösseren und kleineren, barrierefreien Wohneinheiten - sowohl für Familien, wie auch für Senioren und Singles.

Bei der renovationsbedürftigen Überbauung stimmt die Energiebilanz nicht mehr. Das Projekt wird nach dem Nachhaltigkeitsstandard SNBS Gold realisiert. Mit 519 statt wie bisher 242 Wohnungen leistet das Projekt einen Beitrag zur Linderung der Wohnungsknappheit.

Wie wird der Bestand weiterentwickelt?

Eine hochkarätige, zehnköpfige Jury mit unabhängigen Expertinnen und Experten und unter Einbezug der Stadt Zürich wählte das Projekt aus. Es erfüllt die höchsten ökologischen Kriterien und schafft Wohnraum für eine durchmischte Bevölkerung. Es werden keine «Luxuswohnungen» gebaut; das Projekt berücksichtigt die Ansprüche einer mittelständischen Mieterschaft.

Die Architekten bauen ausgehend vom Bestand und nutzen das Potential des Areals zu 100 Prozent. Das Projekt verfügt über eine städtebauliche Dimension und steht damit beispielhaft für die Entwicklung Zürichs. Das Projekt wird in zwei Etappen – ab 2027 und ab 2030 – umgesetzt; das Projekt lässt ca. 50% (42% oberirdisch und 65% unterirdisch) des Bestandes stehen und integriert diesen in eine neue Gesamtüberbauung, in dem auf einen Totalabriss wird verzichtet, so wird ca. 30% der Erstellungsenergie gespart.

Die Grünflächen werden vergrössert; hinzukommen öffentliche Räume, die das Quartier-Leben und den boomenden Kreis 9 beleben. Es entsteht ein neuer Platz für das Quartier.




Wie werde ich informiert?

Das Projekt steht beispielhaft für eine wünschbare städtische Entwicklung, in der unterschiedliche Bedürfnisse und Ziele miteinander in Einklang gebracht werden müssen.

Deshalb legen wir Wert auf eine klare und transparente Kommunikation über das Projekt und seine städtebaulichen Zielsetzungen und Leitfaden für sozialnachhaltiger Ersatzneubauten und Sanierungen – aber auch über die Auswirkungen für die bisherige Mieterschaft. Wir wollen die Neuentwicklung der Siedlung sozialverträglich realisieren und etappieren deshalb die Bautätigkeit in zwei Etappen: 2027 und 2030. Während dieser Zeit, aber auch vorher und nachher, führen wir das Gespräch mit der Öffentlichkeit, den Medien, der Politik, der Verwaltung, der der Mieterschaft und den Mitbewohnern im Quartier. Über unsere Homepage sind wir jederzeit erreichbar.

Wir organisieren unterschiedliche Veranstaltungen für Betroffene und interessierte Kreise. Unsere Bewirtschaftungsfirma Apleona hat auf dem Areal eine Anlaufstelle für Betroffene eingerichtet.

Was bedeutet das für die Mieterinnen und Mieter?

Alle Mieterinnen und Mieter erhalten Ende November 2023 eine Kündigung.

Da aus Gründen der Sozialverträglichkeit der Bau in zwei Etappen durchgeführt wird, muss die eine Hälfte der Mieter und Mieterinnen ihre bisherigen Wohnungen in dreieinhalb Jahren, März 2027 verlassen, die andere Hälfte voraussichtlich in sechseinhalb Jahren 2030. An der Informationsveranstaltung für die Mieterschaft, von Mitte Novemberwurde detailliert über den Bauplan die Auswirkungen und die vorgesehene Unterstützung informiert.

Die bisherigen Mieter und Mieterinnen werden von Mitarbeitern der Bewirtschaftungsfirma Apleona aktiv bei der Suche nach Anschlusslösungen beraten und unterstützt. Bisherige Mieterinnen und Mieter werden bei der Wohnungsvergabe priorisiert. Apleona hat eine Anlaufstelle eingerichtet und ist für alle Mieter und Mieterinnen erreichbar.

Wie werde ich unterstützt?

Die Bauherrin hat zusammen mit der Bewirtschafterin eine ganze Reihe von unterstützenden Massnahmen vorgesehen, um Mieterinnen und Mieter in den kommenden 4 bis 6 Jahren beim Wohnungswechsel zu beraten und zu unterstützen:
Persönliche Beratung und Unterstützung vor Ort durch Sven Marti bei der Suche einer geeigneten Anschlusslösung:

  • Bedürfnisabklärung
  • Bewerbungstipps
  • Referenzauskünfte
Hotline

  • Mail
  • Telefon

Bevorzugte Behandlung bei den von PK UBS und Apleona verwalteten Wohnungen

  • Über 100'000 Wohnungen in der Stadt Zürich
  • Vorschläge für Anschlusslösungen

Bevorzugte Behandlung bei der ersten und zweiten Bauetappe
  • 2030 / 2032

Bevorzugte Mietverträge
  • Jeder Mietvertrag kann innerhalb von 30 Tagen gekündigt werden
  • Die Wohnung muss nur besenrein abgegeben werden

Wer beantwortet meine Fragen:



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